Sucharit Bhagdi bittet um ihre Aufmerksamkeit

Sucharit Bhakdi bittet uns zwei wichtige Petitionen vorzustellen

Under Aattack at NYU

Great Barrington Declaration

Die Great Barrington Erklärung

Als Epidemiologen für Infektionskrankheiten und Wissenschaftler im Bereich des öffentlichen Gesundheitswesens haben wir ernste Bedenken hinsichtlich der schädlichen Auswirkungen der vorherrschenden COVID-19-Maßnahmen auf die physische und psychische Gesundheit und empfehlen einen Ansatz, den wir gezielten Schutz (Focused Protection) nennen.  

Wir kommen politisch sowohl von links als auch von rechts und aus der ganzen Welt und haben unsere berufliche Laufbahn dem Schutz der Menschen gewidmet. Die derzeitige Lockdown-Politik hat kurz- und langfristig verheerende Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit. Zu den Ergebnissen, um nur einige zu nennen, gehören niedrigere Impfraten bei Kindern, schlechtere Verläufe bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, weniger Krebsvorsorgeuntersuchungen und eine Verschlechterung der psychischen Verfassung – was in den kommenden Jahren zu einer erhöhten Übersterblichkeit führen wird. Die Arbeiterklasse und die jüngeren Mitglieder der Gesellschaft werden dabei am schlimmsten betroffen sein. Schüler von der Schule fernzuhalten, ist eine schwerwiegende Ungerechtigkeit.  

Die Beibehaltung dieser Maßnahmen bis ein Impfstoff zur Verfügung steht, wird irreparablen Schaden verursachen, wobei die Unterprivilegierten unverhältnismäßig stark betroffen sind. 

Glücklicherweise wachsen unsere Erkenntnisse über das Virus. Wir wissen, dass die Gefahr durch COVID-19 zu sterben bei alten und gebrechlichen Menschen mehr als tausendmal höher ist als bei jungen Menschen. Tatsächlich ist COVID-19 für Kinder weniger gefährlich als viele andere Leiden, einschließlich der Influenza.  

In dem Maße, wie sich die Immunität in der Bevölkerung aufbaut, sinkt das Infektionsrisiko für alle – auch für die gefährdeten Personengruppen. Wir wissen, dass alle Populationen schließlich eine Herdenimmunität erreichen – d.h. den Punkt, an dem die Rate der Neuinfektionen stabil ist. Dies kann durch einen Impfstoff unterstützt werden, ist aber nicht davon abhängig. Unser Ziel sollte daher sein, die Mortalität und den sozialen Schaden zu minimieren, bis wir eine Herdenimmunität erreichen.  

Der einfühlsamste Ansatz, bei dem Risiko und Nutzen des Erreichens einer Herdenimmunität gegeneinander abgewogen werden, besteht darin, denjenigen, die ein minimales Sterberisiko haben, ein normales Leben zu ermöglichen, damit sie durch natürliche Infektion eine Immunität gegen das Virus aufbauen können, während diejenigen, die am stärksten gefährdet sind, besser geschützt werden. Wir nennen dies gezielten Schutz (Focused Protection).  

Die Verabschiedung von Maßnahmen zum Schutz der gefährdeten Personengruppen sollte das zentrale Ziel der Reaktionen des öffentlichen Gesundheitswesens auf COVID-19 sein. Zum Beispiel sollten Pflegeheime Personal mit erworbener Immunität einsetzen und häufige PCR-Tests bei anderen Mitarbeitern und allen Besuchern durchführen. Der Personalwechsel sollte minimiert werden. Menschen im Ruhestand, die zu Hause wohnen, sollten sich Lebensmittel und andere wichtige Dinge nach Hause liefern lassen. Wenn möglich, sollten sie Familienmitglieder eher draußen als drinnen treffen. Eine umfassende und detaillierte Reihe an Maßnahmen, darunter auch Maßnahmen für Mehrgenerationenhaushalte, kann umgesetzt werden und liegt im Rahmen der Möglichkeiten und Fähigkeiten des öffentlichen Gesundheitswesens.

Diejenigen, die nicht schutzbedürftig sind, sollten sofort wieder ein normales Leben führen dürfen. Einfache Hygienemaßnahmen wie Händewaschen und der Aufenthalt zu Hause im Krankheitsfall sollten von allen praktiziert werden, um den Schwellenwert für die Herdenimmunität zu senken. Schulen und Universitäten sollten für den Präsenzunterricht geöffnet sein. Außerschulische Aktivitäten, wie z. B. Sport, sollten wieder aufgenommen werden. Junge Erwachsene mit geringem Risiko sollten normal und nicht von zu Hause aus arbeiten. Restaurants und andere Geschäfte sollten öffnen können. Kunst, Musik, Sport und andere kulturelle Aktivitäten sollten wieder aufgenommen werden. Menschen, die stärker gefährdet sind, können teilnehmen, wenn sie dies wünschen, während die Gesellschaft als Ganzes den Schutz genießt, der den Schwachen durch diejenigen gewährt wird, die Herdenimmunität aufgebaut haben. 

Am 4. Oktober 2020 wurde diese Erklärung in Great Barrington, USA, verfasst und unterzeichnet von: 

Dr. Martin Kulldorff, professor of medicine at Harvard University, a biostatistician, and epidemiologist with expertise in detecting and monitoring of infectious disease outbreaks and vaccine safety evaluations.

Dr. Sunetra Gupta, professor at Oxford University, an epidemiologist with expertise in immunology, vaccine development, and mathematical modeling of infectious diseases.

Dr. Jay Bhattacharya, professor at Stanford University Medical School, a physician, epidemiologist, health economist, and public health policy expert focusing on infectious diseases and vulnerable populations.

8 Comments

  1. Otte Doris

    I thank you, very, very much

  2. Sam

    Die Great Barrington Erklärung!

    Vielen Dank Herr Sucharit Bhagdi für ihre unermüdliche Arbeit in diesen Zeiten, ich bin sehr dankbar, dass es Menschen wie Sie & ihre Gattin gibt.

    Die Erklärung wurde bereits am Freitag von mir gezeichnet wie immer ein wertvoller Beitrag, Dankeschön.

  3. Rolf Sund

    Ich unterzeichne diese petition, in der großen
    Hoffnung, dass Politiker ihren Menschenverstand wieder finden.

  4. Daniel Wiedemer

    Aufwachen, Nachdenken, Zuhören, offen sein. FREIHEIT! Corona ist eine Blase, entstanden aus Dummheit, Egoismus, Ignoranz, Angst+Gutgläubigkeit!

  5. Louise Bliefert

    Ich unterstütze diese Erklärung!

  6. Prof. Dr. rer. nat. Gerd Unruh

    Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen (Kant). Es wird Zeit, dass das Volk der Dichter und Denker aufwacht und sich nicht durch Politik und Presse daran hindern lässt.

  7. Pia Meierhofer

    Great Barrington Declaration? Geh nicht in die Falle

    Bitte nicht anbeißen, auch wenn die drei Ersteller der Petition, Jay Bhattacharya (Stanford, forscht zu Demographie und Ökonomie von Gesundheit und Altern sowie zu vulnerablen Bevölkerungsgruppen), Sunetra Gupta (Professorin der Epidemiologie in Oxford, Impfstoffentwicklerin) und Martin Kulldorff (Harvard, die USA beratend zu Fragen der Medikamentensicherheit und des Risikomanagements), allerlei Leckerbissen als Köder ausgelegt haben.

    Alles worauf es ankommt fehlt. Die sogenannte Erklärung von Great Barrington sagt nichts zur Unwissenschaftlichkeit der die Bürgerrechte erodierenden PCR-Tests, schweigt zur Menschenverachtung und Asozialität des social distancing, vermeidet das Wort Maske wie die Katze das Wasser.

    Kein Wort zum totalen Überwachungsstaat im Namen der Seuchenbekämpfung, zum contact tracing.

    Und der vielleicht größte Skandal der Medizingeschichte, die zeitnah drohenden Massenimpfungen mit gegebenenfalls schwerste Autoimmunreaktionen auslösenden, krebserregenden oder genetisch irreparabel verändernden mRNA-Impfstoffen ist der Great Barrington Declaration keine Silbe wert.

    Altersheime und Krankenhäuser wollen Bhattacharya, Gupta und Kulldorff durch Testzwang von der Außenwelt halbdurchlässig abriegeln, wer testpositiv ist oder den Test verweigert kommt nicht rein. Wer nicht dauernd getestet wird, demnächst vielleicht zusätzlich wer nicht gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft ist, soll dort nicht arbeiten dürfen, was auch für Schulen und Beratungsstellen gelten dürfte, für professionellen Kundenkontakt überhaupt. Eine Impfpflicht durch die Hintertür.

    Wie das trojanische Pferd wird drei Mal der Begriff Impfen in die Deklaraion geschmuggelt und damit in die künftige Debatte. Erstens. Ohne zu fordern, Kinder vor jedem DNA- oder RNA-basierten Impfstoff oder Vektorimpfstoff, eingesetzt etwa gegen Coronaviren, unbedingt zu schützen, weint man ein bisschen über „niedrigere Impfraten bei Kindern“. Zweitens gibt man sich human, denkt an arme Menschen (an die „Unterprivilegierten“), hatte aber bereits vorangestellt: „Die Beibehaltung dieser Maßnahmen bis ein Impfstoff zur Verfügung steht“. Drittens, ganz nach dem Motto nichts muss sein, alles ist möglich: „Herdenimmunität (…) kann durch einen Impfstoff unterstützt werden, ist aber nicht davon abhängig“.

    „Gezielten Schutz“ (Protection focalisée, Focused Protection) nennt das Manifest der drei Maskenversteher, Testpropagierer und Impffreunde als Konzept. „Diejenigen, die nicht schutzbedürftig sind, sollten sofort wieder ein normales Leben führen dürfen“, welcher Halbgott in Weiß wird morgen ein Urteil darüber fällen, ob der Einzelne „ein normales Leben“ führen darf?

    Kritiker der seit sieben Monaten eher ohne wissenschaftliche Grundlage durchgesetzten Maßnahmen gegen COVID-19 sollten die Great Barrington Declaration nicht mitzeichnen bzw. ihre Unterschrift wieder zurückziehen.

  8. Emmi Raith-Ingerl

    Geld regiert die Welt

    wir wollen keine Gesundheitsdiktatur unter WHO/Gates & Co werden

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