Wir sind Augenzeugen einer Diktatur 2020 – Rede von Dr. Thomas Külken

Demokratie und Diktatur

Liebe Mitmenschen – Liebe Augenzeugen dieser Diktatur 20-20

In Artikel  1 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland heißt es:

„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. Das deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt“

Das sind sehr schöne, sehr erhabene Worte aber welchen Realitätsgehalt haben sie derzeit?

Wo ist dieses im Gesetz zitierte Volk, das sich zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten bekennt?

Oder anders gefragt:

Wozu bekennt sich denn in diesen Tagen die Mehrheit der belogenen und betrogenen Bevölkerung?

Bekennt sie sich im Ernst zu dieser neuen Normalität, in der es keine Menschen mehr gibt, sondern nur noch eine Herde von Lebewesen, wo jeder jeden als biologische Bedrohung erlebt?

Noch scheint sich eine Mehrheit zu repressiven Gesetzen zu bekennen, zu husch-husch gezimmerten Gesetzen, die die menschliche Gemeinschaft aushöhlen, die den Frieden untergraben und der Gerechtigkeit Hohn sprechen.

Wie kann so etwas passieren? Kann es deshalb passieren, weil sich unmerklich das Bewusstsein für dasjenige verflüchtigt hat, was ein Mensch ist? 

Was ist überhaupt Menschenwürde ?

Nach welchem Menschenbild urteilen und handeln denn die für die Corona-Katastrophe verantwortlichen Politiker?

In diesem Menschenbild kommt der tatsächliche Mensch, der individuelle Einzel-Mensch, überhaupt nicht mehr vor. Ich habe große Hochachtung vor den Tieren, aber die Bevölkerung eines Landes ist keine Schafherde!

Ein Schaf ist dadurch ein Schaf, dass es sich in seinem ganzen Schaf-Sein wesentlich unterscheidet von Kühen, Katzen, Schmetterlingen und anderem Getier. Gewiss, kein Schaf gleicht dem anderen Schaf, aber der Unterschied zwischen zwei Schafen ist für ihr Schaf-Sein nicht relevant.

Das genaue Gegenteil ist beim Menschen der Fall. Der einzelne Mensch ist gerade dadurch Mensch, dass er sich wesentlich von allen seinen Artgenossen unterscheidet.

Das „Eigentlich-Menschliche“ eines Menschen ist seine einmalige und unverwechselbare Individualität. Und der menschliche Körper ist dieses Wunderwerk der Schöpfung, das die geistige Individualität nicht erzeugt, sondern zulässt.

Für diesen so verstandenen, für diesen menschlich verstandenen Körper interessieren sich unsere Bewahrer und Beschützer einen Dreck. Und es spricht Bände, dass ihre Haupt-Ratgeber ein Tiermediziner und ein Virologe sind.

Wenn der Staat verpflichtet ist, die Menschenwürde zu schützen, dann ist es seine Pflicht, alles dafür zu tun, dass Gesundheit und Krankheit nicht zum Volkseigentum gemacht werden! Der Staat hat die Bedingungen dafür zu schaffen, dass der menschliche Körper geschützt wird – geschützt wird als das, was er ist: ein Werkzeug für individuelles, für würdevolles Mensch-Sein im Leben, im Kranksein und im Sterben.

Aber, so wenig es den Krankenkassen um die Kranken geht, so wenig geht es dem Gesundheitsminister um die Gesundheit. Ihr gemeinsames Ziel ist die Manipulation, Verwaltung, Überwachung und Ausbeutung unserer Körper nach Maßgabe ökonomischer Gesichtspunkte.

Uns, uns Menschen gibt es für die Herrschenden überhaupt nur in dem Maße, wie wir in ihre Statistiken eingehen, mal als nützliche Schafe, mal als schädliche Käfer.

Schutz der Menschenwürde heißt deshalb vor allem:

Schutz der körperlichen Unversehrtheit und Achtung der körperlichen Selbstbestimmung.

Doch nicht nur das.

Im Sozialen kann sich ein Mensch nur dann in Würde entfalten, wenn die staatliche Gewalt drei weitere Dinge achtet und schützt:

Dass jeder Mensch Zugang zu allen Informationen hat und Zugang zu allen wissenschaftlichen Interpretationsmöglichkeiten dieser Informationen.

Jeder Mensch muss wissen dürfen, und er muss fragen dürfen!

Ein Mensch, der nicht fragt, ist nicht gesund

Ein Mensch, der nicht fragen darf, ist unfrei und an seinem Mensch-Sein gehindert.

Und sagen wir es laut und deutlich:

Ein Mensch, der anderen Menschen das Fragen verleiden will, ist ganz gewiss kein guter Mensch!

Das Erste also, was der Staat zu gewährleisten hat, ist freie Wissenschaft für alle.

Jeder Mensch muss sich jederzeit sicher sein können, in einem Rechtsstaat zu leben.

Jeder Mensch darf arbeiten, weil es ein elementares Grundbedürfnis des Menschen ist, sein individuelles Können und seine individuelle Arbeitskraft brüderlich, geschwisterlich für die Lebensbedürfnisse der Mitmenschen einzusetzen.

Wie steht es derzeit um diese menschlichen Lebensbedingungen?

Wie steht es um die erste Bedingung? – die freie Information und Meinungsbildung?

Seit Beginn der Krise werden wir einseitig und irreführend informiert und belehrt.

Informationen und Meinungen, die den Willkür-Behauptungen der Obrigkeit widersprechen, werden verschwiegen oder, wo nicht möglich, zur Unkenntlichkeit verwässert oder auf infame Weise als Lügen verschrien.

Eine Hand voll politischer und biologischer Technokraten hat die alleinige Deutungshoheit über die veröffentlichten Halb- und Unwahrheiten an sich gerissen.

„Die Würde des Menschen … zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“

Das heißt: mit aller Macht muss der Staat gerade das verhindern, was seit Monaten gang und gäbe ist:

Machtentfaltung durch einseitige Propaganda, wo Behauptungen so oft und so lange wiederholt werden, bis sie geglaubt werden und dann, egal zu welchen Zwecken, missbraucht werden können.

1942 notierte ein Großmeister menschen-verachtender Propaganda in seinem Tagebuch:

„Ich kann wieder sehr viel lernen; vor allem, dass das Volk meistens viel primitiver ist, als wir uns das vorstellen. Das Wesen der Propaganda ist deshalb die Einfachheit und die Wiederholung. Nur wer die Probleme auf die einfachste Formel bringen kann, und den Mut hat, sie auch gegen die Einsprüche der Intellektuellen e w i g in dieser vereinfachten Form zu wiederholen, der wird auf die Dauer zu grundlegenden Erfolgen in der Beeinflussung der öffentlichen Meinung kommen.“

Und die heutigen Machthaber?

Welche Ziele verfolgen sie mit diesen abscheulichen Tricks?

Soll die Bevölkerung moralisch weichgeklopft werden?

weichgeklopft für die digitale Überwachung?

weichgeklopft für eine Ideologie, die dir weismachen will: „Ohne Überwachung und Impfung hast du kein Recht auf Lebens- und Bewegungsfreiheit!“?  Das ist Tiermedizin pur!

Es gibt die politischen Profiteure der Angst. Der nächste Bundeskanzler z.B. wird ein solcher Profiteur sein, wenn nicht noch ein Wunder geschieht und die Gerichte den ganzen Schwindel und die Unrechtmäßigkeit der Maßnahmen aufdecken.

Vor allem aber sind da die ökonomischen Profiteure der Angst. Dazu ein vielleicht lächerliches Beispiel, das aber Bände spricht:

Dies hier ist eine medizinische Fachzeitschrift. Vielleicht können Sie auch aus der Ferne erkennen, was auf dem Titelblatt abgebildet ist: ein junger Arzt, der ein Visier trägt.

Dieses Bild ist Teil einer Werbe-Anzeige: da steht in großen Schriftzügen geschrieben: „Maske mit klarem Visier / Hochwertige Verarbeitung / Stabiles Visier aus thermoplastischem Polyester / Einzeln 17 Euro 50, im 3er Set nur 39,50.“ Und irgendwo dazwischen das Klein-Gedruckte; da ist zu lesen – man höre und staune: „Kein Medizinprodukt, keine nachweisliche Schutzwirkung.“ Die Botschaft lautet also: Liebe Ärzte, spielt fröhlich mit in diesem Theater – Hauptsache der Rubel rollt! Wäre ich der Chefredakteur dieses Blattes, ich würde mich in Grund und Boden schämen!

Aber eben: die ersten Opfer dieser mutwillig vom Zaun gebrochenen Krise waren: die Logik und der gesunde Menschenverstand.

„Die Pandemie ist erst zu Ende, wenn ein Impfstoff da ist.“ Diese Behauptung ist verlogen , sie ist durch und durch verlogen; denn:

1. H a b e n wir keine Pandemie. Wir h a t t e n – wir haben nicht, sondern wir hatten – eine Epidemie, eine in Punkto Gefährlichkeit grippeähnliche Epidemie.

und

ist eine Epidemie nicht zu Ende, wenn ein Impfstoff da ist, sondern sie ist zu Ende, wenn sie zu Ende ist!

Nach den offiziellen Zahlen ging bereits Mitte März die Corona-Epidemie stetig ihrem Ende entgegen. Und nach gängiger Definition war sie Ende März vorbei! Das aber bedeutet, dass schon seit Ende März der verwendete PCR-Test gar nicht mehr dazu taugt, die Zahl der Infizierten einzuschätzen. Warum? Weil dieser Test keine 100 %ige Spezifität aufweist und darum dann, wenn es nur noch extrem wenig Infizierte unter den Test-Personen gibt, übermäßig viele falsch-positive Test-Ergebnisse produzieren muss.

Und das umso mehr, je mehr getestet wird! Das heißt auf Deutsch:

Seit März/April 2020 terrorisiert man uns mit einer Fake-Pandemie!

Wie steht es um die zweite Bedingung menschenwürdiger Lebensverhältnisse? Wie steht es um die Rechtssicherheit? Der französische Schriftsteller Voltaire bemerkt: „Recht zu haben ist gefährlich, wenn die Regierung unrecht hat.“ – Dieses Gefühl: „Mit meiner Meinung bringe ich mich in Gefahr“, dieses beklemmende Gefühl verfolgt wohl in diesen Tagen jeden von uns! Dieses Gefühl ist ein Warnsignal dafür, dass die herrschende Meinung nicht einfach nur eine Meinung ist, sondern einer Diktatur die Wege ebnet.

Einen funktionierenden Rechtsstaat hingegen sollte man doch daran erkennen, dass es für die Regierung gefährlich ist, unrecht zu haben, wenn die Bürger – oder auch nur ein paar wenige Bürger – recht haben!

Noch habe ich den Glauben an den Rechtsstaat nicht ganz verloren – im Gegensatz zu der Mehrheit der Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Am 3. Juni war dazu in der Badischen Zeitung zu lesen:

 „Wie die bundesweite Studie „JuCo“, die erste große Befragung von jungen Menschen in der Pandemie zeigt“

Halt-stopp – hier muss ich anhalten

weil mich in dieser Formulierung der BZ: „junge Menschen in der Pandemie“ schon wieder die Lüge angrinst, denn:

Diese jungen Menschen leben in keiner Pandemie! Sie leben in einem gnadenlosen Irrsinns-System von Zwangsmaßnahmen!

Aber weiter im Text:

Wie diese Studie zeigt, „fühlen sich viele von der Situation stark belastet. „Wir Jugendlichen werden doch nur als Schüler gesehen, wir sollen lernen und lernen und lernen.“ Diese Sätze [so heißt es weiter] geben wieder, wie sich viele junge Menschen in Zeiten von Schulschließung und Kontaktverbot fühlen. Fast die Hälfte der für die Studie Befragten zweifelt an, dass sie mit ihren Sorgen überhaupt wahrgenommen werden. … [Die] Einschränkungen haben die meisten jungen Menschen unzufriedener werden lassen. … Ein Studienteilnehmer formuliert es so: „Ich habe mich noch nie so ohnmächtig gefühlt.“ Jugendliche und junge Erwachsene haben nicht den Eindruck, dass ihre Interessen von Relevanz sind.“

„Ich habe mich noch nie so ohnmächtig gefühlt.“ Das ist, auf den Punkt gebracht, das Lebensgefühl unter dieser Diktatur 20-20.

Und weiter: „Auch die Politik mache sich keinerlei Gedanken, wie jungen Menschen aktuell geholfen werden könne.

Es gehe, so heißt es im Ergebnisbericht, um „wirtschaftliche Belange, Profisport, aber nicht darum, wie junge Menschen ihre alltäglichen Lebenswelten wieder normalisieren können.“ Das Forscher-Team spricht an dieser Stelle sogar von einem „Vertrauensverlust“ der jungen Generation.“.

„Ich habe mich noch nie so ohnmächtig gefühlt.“

Ohnmächtig nehme ich z.B. zur Kenntnis, dass vor dem Infektionsschutzgesetz keineswegs alle Menschen gleich sind!

Für Menschen, die für das Grundgesetz demonstrieren  und damit auch gegen Rassismus , für diese Menschen gilt das Infektionsschutzgesetz mit allen strafrechtlichen Konsequenzen;

Für Menschen hingegen, die ausschließlich gegen Rassismus demonstrieren, fällt dieses Gesetz nicht ins Gewicht! So viel zum Thema Gleichbehandlung in dieser Diktatur 20-20.

Kommen wir zum dritten Punkt – kommen wir zu dieser unfassbaren, ungeheuerlichen und beispiellosen Versündigung des Staates an dem Arbeitswillen und der Arbeitsfreude von Millionen von Menschen.

  • Kommen wir zu dem menschenunwürdigen Verbot für Millionen von Menschen, mit ihren Kolleginnen und Kollegen zusammen zu arbeiten
  • zu dem menschenfeindlichen Verbot für Millionen von Menschen, sich hilfreich einzusetzen für ihre Kunden, für ihre Gäste, für ihre Klienten, für ihre Patienten (!), für ihre Kita-Kinder, für ihre Schüler, für ihre Auszubildenden, für ihre Studenten, für ihre Zuschauer, für ihre Zuhörer, für ihre Gemeindemitglieder usw. usw.
  • Kommen wir zu diesem menschenverachtenden Verbot für Millionen von Menschen, ihre Angehörigen und Kranken zu besuchen und zu erfreuen, ihre Sterbenden zu begleiten und von ihren Verstorbenen Abschied zu nehmen.
  • kommen wir nicht zuletzt zu den Kindern und Kleinkindern, denen täglich eingehämmert wird, dass ihre gesunden Betätigungs-Impulse miteinander zu spielen, miteinander zu lernen und aneinander zu lernen, böse und gefährlich sind; denen eingeschärft wird, dass ihre Omas und Opas qualvoll ersticken können, wenn sie in ihrer Unreinheit einander anfassen, wenn sie ihr eigenes Gesicht anfassen und sich nicht ständig ihre verpesteten Hände waschen. – Das ist schwarze Pädagogik pur.

Und das alles:

  • die Irreführung und Emotionalisierung der öffentlichen Meinung,
  • die bedrückende Unsichtbarkeit des Rechtsstaats
  • das verheerende Abwürgen gesunder, liebevoller Handlungs- und Betätigungsimpulse
  • und das Antrainieren perverser, asozialer Verhaltensweisen
  • das alles tritt in dieser Diktatur 20-20 die Würde des Menschen mit Füßen.

Lassen wir uns dennoch nicht einschüchtern!

Lassen wir uns das eigenständige Informieren, Hinterfragen und Denken nicht nehmen. Lassen wir uns das liebevolle Zugehen auf unsere Mitmenschen nicht madig machen.

Wir müssen nicht viele sein!

Wir müssen nur wach bleiben und an allem menschlichen Anteil nehmen, wenn es noch so weh tut

wir müssen, jeder so gut er kann, unbeugsam und überall die menschliche Wirklichkeit ins Rechte denken und friedlich für das wirklich Menschliche einstehen

dann wird uns diese Wirklichkeit auch nicht im Stich lassen!

Quelle: Dr. Külken Rede vom 13.06.2020 Nichtohneuns-freiburg Platz der alten Synagoge

Bild: Pixabay-geralt


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