Die Maske als „Instrument der Freiheit“

Die Maske - das Symbol der Freiheit

Viele hätten gedacht, Maskentragen sei ein staatlicher Zwang. Doch halt! Markus Söder klärt uns auf: In Wahrheit ist Maskentragen die Freiheit, auf die wir gewartet haben. Und es kommt noch besser. Jens Spahn sagt: „Wir wollen Weihnachten für und mit der Familie möglich machen“. Halleluja!

Mit Freiheit verbinden verschiedene Kulturen Unterschiedliches – andernorts erscheinen brennende Fackeln oder wehende Flaggen vor dem inneren Auge, der Arc de Triomphe, die Freiheitsstatue, große Persönlichkeiten von George Washington bis Charles de Gaulle, für manche geht es auch um Adler, Löwen oder Bären.

Hierzulande ist das anders. Markus Söder erklärt nun das neue bayerische Freiheitsinstrument: Die Maske. So appellierte der bayerische Ministerpräsident gestern für eine bundesweite Maskenpflicht und sagte dabei:
„Die Maske ist ein Instrument der Freiheit.“ Es sei „fünf vor Zwölf“ deshalb brauche es „einen Ruck“, der weg vom „Klein-Klein“ führe.

In einer Zeit, in der Grundrechte und grundlegende individuelle Freiheiten mit einem Fingerschnipp der Exekutive aufgehoben werden, in der das Mantra der Gesundheit für absolut und Kritiker der Regierungsmaßnahmen zum personifizierten Bösen erklärt werden, ist die Maske gerade diese Freiheit, auf die alle gewartet haben.

Söder begründet seine These damit, dass wir nur mit der Alltagsmaske, wie sie ja jetzt heißt, ein weitestgehend normales Leben führen könnten. Söder hat natürlich völlig recht. Ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen: Sie ist ein Symbol der Freiheit.

Natürlich ist die Maske keine minütliche Erinnerung an den Ausnahmezustand, die die Menschen in ständiger Angst leben lässt und schon gar nicht ist sie Ausdruck einer willkürlichen Exekutive, sondern ganz im Gegenteil – sie steht für die Freiheit des Einzelnen. Deswegen ja auch die Pflicht; eine Pflicht zur Freiheit quasi.

Diese Freiheit äußert sich vor allem darin, dass unfreie Menschen, also solche, die die Maske nicht tragen, durch Strafandrohung und soziale Repressionen dazu genötigt werden.

Wir können froh und dankbar sein, Politiker wie Söder zu haben, die im Freiheitskampf immer an vorderster Front stehen und auch dem letzten Dissidenten und Abweichler klar machen, dass Freiheit immer die Einsicht in die Notwendigkeit und damit der unbedingte Gehorsam ist.

Die durch die Corona-Maßnahmen neugewonnene Freiheit zeigt sich auch dadurch, dass wir bald sogar mit der Familie Weihnachten feiern dürfen. Ja, Sie haben richtig gehört. Jens Spahn sagt: „Wir wollen Weihnachten für und mit der Familie möglich machen.“ Halleluja, wir danken dir!

Jetzt kann auch ich als 18-Jähriger Wessi endlich nachvollziehen, wie es sich damals in der DDR beim Mauerfall angefühlt haben muss, als einem endlich die Freiheit geschenkt wurde.

Die Einführung der Corona-Maßnahmen ist sozusagen der Mauerfall meiner Generation, ein Freiheitserwachen nach Jahren des maskenlosen Trotts, der nun beendet wurde.

Quelle: Tichyseinblick.de

Bild: Unsplash – Alex Iby

3 Comments

  1. Jenna

    Menschen, die in der DDR aufgewachsen sind, sagten mir, dass das, was gerade bei uns passiert, schlimmer ist.

  2. Karl Karam

    Nach allem, was ich mir als Laie angelesen habe, ist der Gesichtslappen medizinisch nicht zu rechtfertigen. Politisch dagegen eignet er sich in atemberaubender Perfektion als Herrschafts- und Spaltungsinstrument. Die zunehmenden Straf- und Gewaltexzesse bei Vergessen und erst recht Verweigern der Maskierung entlarven zudem das angeblich fürsorgliche Motiv als durchsichtigen Vorwand,.
    Die immer schneller, dreister und folgenschwerer auf uns einschlagenden, beispiellosen staatsterroristischen Willkür-Akte dienen der Disziplinierung, Demütigung und kollektiven Schwächung. Die freiheitsberaubenden Maßnahmen führen u.a. zu Gesichtsverlust und großen Einschränkungen sozialer Kontakte, Vereinsamung bes. der Menschen in Alters-, Kinder- und Pflegeheimen, und nicht zuletzt der Millionenfachen Zerstörung von Existenzen durch sog. Lockdowns.
    Interessant zu beobachten wäre, ob die Tendenz zu Denunzierung von und Entsolidarisierung mit Unterwerfungsverweigerern durch die meisten der verängstigten ehemaligen Bürger (und nun Untertanen, siehe.: Demaskiert bei Edeka) auch in anderen Ländern mit ähnlichem Eifer betrieben wird.

  3. Ulrich Kahlau

    Hallo, bin heute dem Kanal Querdenken Freiburg beigetreten. Gibt es Treffen oder so was?
    MfG
    Ulrich Kahlai

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